Da mich meine Diplomarbeit gerade zu sehr beschäftigt, konnte ich leider nur den ersten Tag auf dem zweiten Berliner Barcamp verbringen, das dieses mal in den Räumlichkeiten von cimdata stattfandt.Hier kurz ein paar Notizen und einen kleinen Linksammlung.Die Sessions die ich besucht habe, hatten alle den Fokus auf dem community Aspekt.
What can we learn from games? 10 game mechanics that will make your web community more successful.
- sehr interessant. es geht im wesentlichen darum, wie man die prinzipien die aus spielen bekannt sind für den aufbau und den erhalt einer online-community nutzen kann. folien dazu gibt es hier.
Pfadfinder im Internet
- wie können pfadfinder social networks benutzen um sich zu vernetzen. hier scheint insbesondere die frage, wie man eine community möglichst erfolgreich aufbauen kann und wie man sie bekannt macht. wie erfolgreich können hier bottom-to-top strategien sein, um communities für pfadfinder aufzubauen? die unterschiedlichen pfadfinderverbände nutzen das internet bislang kaum.
Social Graph Open Social
- sehr spannend! der neueste streich von google. open social stellt ein system einheitlicher und offener schnittstellen dar, das es erlaubt anwendungen zu bauen, die an allen angeschlossenen netzwerken fuktionieren wie, LinkedIn, Ning, Friendster, XIBG uvm. für den nutzer ergibt sich daraus der vorteil, dass er seine daten, (seine netzidentität(en)) von einem social network zum anderen mitnehmen kann.aus meiner sicht ergibt sich vor allem die frage, was das motiv für google ist. man sollte dabei im hinterkopf behalten, dass es google immer darum gegangen ist, etwas “suchbar” und damit “findbar” zu machen. demnachst googelt man also am besten einfach nach neuen bekannten…an der frage von identität hängt noch ein ziemlicher rattenschwanz, was die weitere entwicklung des netzes angeht.wer verwaltet wie und wo meine/seine identität?
Die Session zu Commercial Communities habe ich leider auch bereits verpasst. Ich hatte aber kurz die Möglichkeit mich mit Herrn Hellmann zu unterhalten. Ziel seines Forschungsprojekts ist es, eine Antwort auf die Frage zu finden, wie Communities im Netz gebaut werden und wie sie sich bilden (strukturieren), bzw. ob das Internet zu einem “mehr” an Gemeinschaft führt. Dabei geht es sowohl um eine wissenschaftlich-theoretisch Auseinandersetzung mit dem Problem als auch ganz praktisch um den Aufbau einer Konsumenten Community. Ich bin gespannt was sich von den ganzen web 2.0 Utopien da empirisch als haltbar erweist….Einen guten Überblick und ein paar Videos bietet das tumblelog berlinblase. Fotos gibt es von jkleske bei flickr. Mehr Infos zu Open Social gibt es hier und hier. Zum Thema Konsum und Community hier.Auch wenn ich nur kurz vorbei geschaut habe, fand ich es wieder sehr spannend und kommunikativ. Als Sozialwissenschaftler ist mein Blick zum Teil ein etwas anderer und meine Fragen gehen in eine andere Richtung, als die der Entwickler, Gründer, Berater und…. – aber das macht die Sache erst spannend!(… und ich kann mich der web 2.0 Elite zugehörig fhlen…..)
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