Zum Glück gibt es ja nicht nur den Livestream von der re:publica, sondern auch Livecasting, also Audio. Unbedingt sollte man sich die Session “Re-publicize this! – Die stille Privatisierung der digitalen Grundversorgung im Web 2.0” anhören anhören. Sebastian Detering hat einen hervorragenden Vortrag darüber gehalten, was man unter dem Begriff “Digitale Grundversorgung” versteht bzw. verstehen kann und sollte. Er hinterfragt dabei kritisch, inwiefern das Web 2.0 tatsächlich als Plattform für eine neue Öffentlichkeit und neue Politikformen dient. Das Web 2.0 nimmt dabei auch immer mehr eine zentrale Rolle für die soziale Teilhabe der Menschen an der modernen Gesellschaft ein. Da bestehen eine ganze Menge ungeklärter Fragen… Also unbedingt anhören!
Edit: Gerade bemerkt, das Word Press Links die auf eine Audio-Datei verweisen, direkt im Post abspielen kann. Leider nicht in der Vorschau…
 (die) für verschiedene Seiten des gleichen Komplexes (steht): Das Internet und neue Kommunikationsformen werden immer mehr in das Leben der Menschen integriert. Web 2.0-Anwendungen entwickeln sich zu Selbstläufern. Und zum anderen steht auch die Fähigkeit der Masse zur Kritik im Zentrum des dreitägigen Events.
Was aber wenn sich die Menschen anfangen dagegen zu wehren, in immer größerem Umfang von Technik(en) abhängig zu sein? Was ist mit “digitalem Selbstmord”? Menschen die sich ganz bewusst von dieser ganzen Hyperkommunikation zurückziehen. Menschen für die es kritisch ist, wie unsere Gesellschaft mit der Digitalisierung umgeht – die sich ihr einfach verweigern. Damit meine ich nicht diejenigen, die sich kritisch mit Themen wie privacy, Datenschutz usw. befassen, sondern die für die das alles ein Buch mit sieben Siegeln darstellt, bei denen sich das Gefühl einstellt schon längst den Anschluss verloren zu haben.Ich bin der Meinung, es ist dringend Notwenig, sich einmal darüber Gedanken zu machen, welche Folgen daraus entstehen können. Besteht hier nicht bereits eine weitere Dimension der digitalen Spaltung, die weit über die technische Dimension hinausgeht? Gerade eine Veranstaltung wie die re:publica wäre dafür ein Ort.
(via Tagesspiegel)Wenn der Tagesspiegel recht hat, dann bekommt Berlin endlich das was es vedient: eine Super-Universität. Zurzeit kann zwar noch keiner so richtig sagen, was genau man sich darunter vorzustellen hat, aber die Fronten sind bereits geklärt. Continue reading ‘Berliner Super-Universität’