Archive for the 'myspace & co' Category

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Aktuelles zum Thema Online-Communities

  • Beim elektrischen Reporter gibt es ein sehr informatives Interview mit dem Gründer der freien Online-Enzyklopädie Wikipedia Jimmy Wales. Was ist das Geheimnis einer stabilen Community? Was ändert sich, wenn das (große) Geld ins Spiel kommt? Was meint der Begriff des “Crowdsourcing” und was kann man davon halten? (Hier kommt man direkt zum Transkript des Intervies bei Siggi.)

  • apophenia hat eine Liste von “non-english social network sites” veröffentlicht. die durch die Kommentare ständig wächst. Um als Social Network Site zu zählen: “the site MUST have 1) a public or friends-only profile system; 2) a publicly articulated list of “Friends” who are also on the system (not blogrolls). Friends must be visible on an individual’s profile and it must be possible to traverse the network graph through that list of Friends.” Wer also nocht etwas kennt, das noch nicht auf der Liste steht….
  • Und noch der Hinweis auf zwei Blog-Artikel von Ralf Bendrath. Der erste Artikel verlinkt zu Artikeln, die im Rahmen eines Symposiums an der New York Universtity im September 2006 zum Thema “Identity and Identification in a Networked World” entstanden. Einige Beiträge sind dabei auch als Sonderausgabe von “First Monday” erschienen. Der zweite Artikel, befasst sich mit Reputations Systemen im Internet und der sozialen Funktion des Lügens.
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Karte der Online Communities

(via apophenia)

Für alle die sich mit Online Communities befassen hat XKCD eine Karte gezeichnet, die einem bei der Orientierung behilflich sein kann…

Online Communities

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Internet, Sex und Jugendliche

Just The Facts About Online Youth Victimization (via apophenia)

Stellt das Internet eine Gefahr für Kinder und Jugendliche dar? Wie groß ist die Gefahr, dass sie Opfer sexueller Übergriffe werden? Wo liegen die Ursachen dafür, dass Jugendliche über das Internet sexuellen Kontakt zu Erwachsenen suchen?

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Wal-Mart vs. Boutique

Michael Calore von wired.com beschreibt in 3 Punkten warum er seinen myspace.com-Account gelöscht hat.

Sein Fazit: myspace ist wie Wal-Mart unter den Social-Networks und bietet vom bloggen, über Fotos und Music bis hin zu den Freunden und Freundes-Freunden alles aus einer Hand. Nach zwei Jahren hatte er dann seinen eigene Blog, für Fotos Flickr und last.fm um neue Musik zu entdecken. Und die sozialen Kontakte pflegt man über Instant-Messenger.

Ich würde mal vermuten, das sich diese Entwicklung bei so einigen Nutzern vollziehen wird. Insbesondere der letzte Punkt scheint dabei Entscheidend. Anstatt meinen Freunden eine Nachricht zu schicken, das ich neue Bilder in mein Profil gestellt habe oder gar darauf zu warten bis sie sich die Bilder selbst anschauen, kann ich per Instant-Messenger auch direkt mit ihnen über den Inhalt kommunizieren.
(Flickr kann per RSS aboniert werden und ist für jeden der regelmäßig neue Bilder veröffentlicht ohnehin die bequemere Lösung.)
Wenn es um die Kommunikation mit Freunden geht, kann die synchrone Kommunikation ihre Vorteile voll ausspielen. Zeigt man Freunden die Fotos von der Party am letzten Abend, so spielt die Reaktion des Anderen eine wichtige Rolle. In der direkten synchronen Kommunikation via Chat können, mit Hilfe von Emoticons und Emotes, die Emotionen relativ unmittelbar direkt dargestellt werden. Auch die eigene Reaktion kann sofort ausgedrückt werden. In der asynchronen Kommunikation, wie sie über Kommentare auf Profil-Seiten, und Nachrichten innerhalb der Community oder in Foren vollzogen wird, fehlt genau diese unmittelbare Reaktion. Erst mit einer Verzögerung über Stunden oder Tage kommt eine Reaktion. Die Wahrscheinlickeit das sich die Kommunikation weiter fortsetzt wird dadurch wesentlich verringert.
Und eigentlich geht es ja genau darum, dass man einen gemeinsamen Inhalt hat über den man kommuniziert. Den anderen an seinem Leben teil haben lassen und sich selbst darzustellen und eine (emotionale) Reaktion darauf zu bekommen.

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