(via apophenia)
Für alle die sich mit Online Communities befassen hat XKCD eine Karte gezeichnet, die einem bei der Orientierung behilflich sein kann…

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Aktuelles zum Thema Online-Communities
Michael Calore von wired.com beschreibt in 3 Punkten warum er seinen myspace.com-Account gelöscht hat.
Sein Fazit: myspace ist wie Wal-Mart unter den Social-Networks und bietet vom bloggen, über Fotos und Music bis hin zu den Freunden und Freundes-Freunden alles aus einer Hand. Nach zwei Jahren hatte er dann seinen eigene Blog, für Fotos Flickr und last.fm um neue Musik zu entdecken. Und die sozialen Kontakte pflegt man über Instant-Messenger.
Ich würde mal vermuten, das sich diese Entwicklung bei so einigen Nutzern vollziehen wird. Insbesondere der letzte Punkt scheint dabei Entscheidend. Anstatt meinen Freunden eine Nachricht zu schicken, das ich neue Bilder in mein Profil gestellt habe oder gar darauf zu warten bis sie sich die Bilder selbst anschauen, kann ich per Instant-Messenger auch direkt mit ihnen über den Inhalt kommunizieren.
(Flickr kann per RSS aboniert werden und ist für jeden der regelmäßig neue Bilder veröffentlicht ohnehin die bequemere Lösung.)
Wenn es um die Kommunikation mit Freunden geht, kann die synchrone Kommunikation ihre Vorteile voll ausspielen. Zeigt man Freunden die Fotos von der Party am letzten Abend, so spielt die Reaktion des Anderen eine wichtige Rolle. In der direkten synchronen Kommunikation via Chat können, mit Hilfe von Emoticons und Emotes, die Emotionen relativ unmittelbar direkt dargestellt werden. Auch die eigene Reaktion kann sofort ausgedrückt werden. In der asynchronen Kommunikation, wie sie über Kommentare auf Profil-Seiten, und Nachrichten innerhalb der Community oder in Foren vollzogen wird, fehlt genau diese unmittelbare Reaktion. Erst mit einer Verzögerung über Stunden oder Tage kommt eine Reaktion. Die Wahrscheinlickeit das sich die Kommunikation weiter fortsetzt wird dadurch wesentlich verringert.
Und eigentlich geht es ja genau darum, dass man einen gemeinsamen Inhalt hat über den man kommuniziert. Den anderen an seinem Leben teil haben lassen und sich selbst darzustellen und eine (emotionale) Reaktion darauf zu bekommen.
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