(via Tagesspiegel)Wenn der Tagesspiegel recht hat, dann bekommt Berlin endlich das was es vedient: eine Super-Universität. Zurzeit kann zwar noch keiner so richtig sagen, was genau man sich darunter vorzustellen hat, aber die Fronten sind bereits geklärt. Continue reading ‘Berliner Super-Universität’
Dank der guten alten BBC kann man sich bereits wenige Tage nach dem Glastonbury Festival 39 Konzerte anschauen. Darunter Artic Monkeys (leider nur ein Song), Björk, Bloc Party, Kasabian und Maximo Park.
Ob der WDR jemals sein Rockpalastarchiv online verfügbar machen wird? Oder wird FKP Scorpio uns im nächsten Jahr vielleicht mit dem ersten live gestreamten Festival überraschen? Ich glaube kaum….
- was der popkulturjunkie da berichtet, lässt böses ahnen, was da noch von seiten der politik und institutionen auf uns zu kommen kann. der traum von einem freien netz, so kann man wohl sagen, wird langsam zur utopie. denn die meisten repräsentanten in der politik (dazu zähle ich an dieser stelle auch mal eine WDR-Intentantin), die zur zeit hektisch versuchen mithilfe von gesetzen ihren saatlichen einfluß in diesem “rechtsfreien raum” geltend zu machen, haben ein anderes verständnis von partizipation, globalität und freier meinungsäußerung – und davon was witzig ist. anders zumindest als das der nutzer dieses netzes.
Hier nochmal die offizielle Einladung zur Record Release Party von The Man No.9 am kommenden Donnerstag in der Hotel Bar im Prenzlauerberg (siehe auch hier im Blog).
Klaus Allerbeck:
Der Zugang zu den Spielen ist völlig unproblematisch und leichter, als eine Flasche Wodka an der Tankstelle zu kaufen. (…) Die Altersgrenzen schaffen gerade die Anreize.
Wer hätte das gedacht…
Zu den möglichen Folgen die daraus entstehen können siehe hier.
Am nächsten Wochenende (9. und 10. Juni) findet in Hamburg das erste Barcamp statt.
Barcamp ist eine Ad-hoc-Nicht-Konferenz (engl. Un-Conference), die aus dem Bedürfnis heraus entstanden ist, dass sich Menschen in einer offenen Umgebung austauschen und voneinander lernen können. Es ist eine intensive Veranstaltung mit Diskussionen, Präsentationen, und Interaktion der Teilnehmer untereinander.
Leider ist die Teilnehmerliste bereits voll, aber wenn ich Zeit finde werde ich meinen Bruder besuchen und mich hoffentlich irgendwie reinschleichen… Ich hatte bereits letztes Jahr im September das Vergnügen am ersten Barcamp in Berlin teilnehmen zu dürfen. Dabei fand ich es großartig, wie ohne ein festes Programm und ohne feste Spreche 2 Tage lang diskutiert, präsentiert und produktiv gerabeitet wurde. Ich kann daher nur jedem empfehlen sich selbst ein Bild davon zu machen!
Eine weiter Veranstaltung auf die ich Hinweisen möchte, ist das Festival zu “Wir nennen es Arbeit“. Das Programm steht noch in den Sternen, aber es wird vom 23. bis 26. August, 9to5, also einem verschobenen Normalarbeitstag, im fancy Radialsystem an der Spree stattfinden.
Eine Branchenmesse für Menschen, die auf keine Branchenmesse gehen würden, eine internationale Leistungsshow der Prokrastination und Selbstorganisation, eine Austauschplattform für Menschen, die so arbeiten, wie sie leben wollen.
Beim elektrischen Reporter gibt es ein sehr informatives Interview mit dem Gründer der freien Online-Enzyklopädie Wikipedia Jimmy Wales. Was ist das Geheimnis einer stabilen Community? Was ändert sich, wenn das (große) Geld ins Spiel kommt? Was meint der Begriff des “Crowdsourcing” und was kann man davon halten? (Hier kommt man direkt zum Transkript des Intervies bei Siggi.)
apophenia hat eine Liste von “non-english social network sites” veröffentlicht. die durch die Kommentare ständig wächst. Um als Social Network Site zu zählen: “the site MUST have 1) a public or friends-only profile system; 2) a publicly articulated list of “Friends” who are also on the system (not blogrolls). Friends must be visible on an individual’s profile and it must be possible to traverse the network graph through that list of Friends.” Wer also nocht etwas kennt, das noch nicht auf der Liste steht….
Und noch der Hinweis auf zwei Blog-Artikel von Ralf Bendrath. Der erste Artikel verlinkt zu Artikeln, die im Rahmen eines Symposiums an der New York Universtity im September 2006 zum Thema “Identity and Identification in a Networked World” entstanden. Einige Beiträge sind dabei auch als Sonderausgabe von “First Monday” erschienen. Der zweite Artikel, befasst sich mit Reputations Systemen im Internet und der sozialen Funktion des Lügens.